Ein neuer Schulweg, neue Fächer, neue Lehrerinnen und Lehrer und viele unbekannte Gesichter: Für die neuen Fünftklässlerinnen hat mit dem neuen Schuljahr ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Inzwischen sind die ersten Wochen vergangen – Zeit, einmal zurückzublicken auf einen Start, bei dem das Ankommen ganz bewusst im Mittelpunkt stand.
Am ersten Schultag wurden die neuen Schülerinnen von den Sechstklässlerinnen mit Liedern und einem kleinen Theaterstück willkommen geheißen. Danach hieß es: Klassen kennenlernen, Räume entdecken, neue Namen merken und sich in der ungewohnten Umgebung orientieren.
Die ersten Tage gehörten deshalb ganz besonders dem Kennenlernen. Gemeinsam mit ihren Klassenleitungen erkundeten die Schülerinnen das Schulhaus und den Schulhof, lernten Abläufe kennen und beschäftigten sich mit der Frage, was eine gute Klassengemeinschaft ausmacht. Vieles, was anfangs noch neu war, ist inzwischen selbstverständlich geworden.
Ein besonderer Höhepunkt war der Begegnungstag der fünften Klassen. Unter dem Motto „Geborgen im Netz der Gemeinschaft“ kamen Schülerinnen, Klassenleitungen, Klassenpatinnen und Eltern zusammen. In einem bunten und kreativen Programm ging es um das gegenseitige Kennenlernen und um die Frage, was jede Einzelne zu einer guten Gemeinschaft beitragen kann. Im anschließenden Gottesdienst wurde dieser Gedanke auch ganz praktisch sichtbar: Schülerinnen knüpften gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein Netz und machten deutlich, wie viele einzelne Fäden nötig sind, damit ein tragendes Ganzes entsteht.
Doch Ankommen bedeutet mehr als neue Freundschaften zu schließen und sich im Schulgebäude zurechtzufinden. Auch das Lernen an der weiterführenden Schule will gelernt sein. Schritt für Schritt werden die Schülerinnen deshalb an neue Arbeitsweisen und Anforderungen herangeführt. Wie organisiere ich meine Hausaufgaben? Wie bereite ich mich auf eine Klassenarbeit vor? Welche Lernmethode passt zu mir? Und wie recherchiere ich sicher im Internet? Solche Fragen gehören zum Methodentraining, das fest im Schulkonzept verankert ist.
Auch die digitale Welt gehört von Anfang an dazu. Die Schülerinnen lernen unter anderem den Umgang mit dem Schulcampus, Iserv und WebUntis kennen und üben, digitale Angebote sinnvoll für ihren Schulalltag zu nutzen.
Eine wichtige Rolle beim Zusammenwachsen der Klassen spielen außerdem die regelmäßigen Klassenleiterstunden. Hier ist Zeit für Fragen und Themen, die die Schülerinnen beschäftigen, aber auch für gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Regeln für das Miteinander werden besprochen und eingeübt – nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch im digitalen Raum.
Und schließlich geht es auch um ganz praktische Dinge des neuen Schulalltags. Bei der Busschule lernen die Fünftklässlerinnen, worauf sie bei der Fahrt mit dem Schulbus achten müssen und wie sie sicher unterwegs sind.
So ist in den ersten Wochen bereits viel geschehen. Aus vielen einzelnen Mädchen, die am ersten Schultag vielleicht noch etwas aufgeregt vor ihrer neuen Klasse standen, wird zunehmend eine Gemeinschaft. Erste Freundschaften sind entstanden, Abläufe werden vertrauter und das neue Schulhaus fühlt sich immer weniger fremd an.
Der Anfang ist gemacht. Jetzt beginnt die spannende Zeit, in der aus dem ersten Kennenlernen ein gemeinsames Schuljahr wird – mit neuen Erfahrungen, gemeinsamen Erlebnissen und hoffentlich vielen Momenten, an die sich die Schülerinnen noch lange gerne erinnern werden.









