Privatschule

Das Bistum Speyer hat die Trägerschaft für unsere Schule 2020 übernommen und sorgt dafür, dass die Schule, die die Dillinger Franziskanerinnen in über 100 Jahren aufgebaut haben, weiter ihrem Bildungsauftrag in der Tradition einer franziskanischen Schule gerecht werden kann.

Zeugnisse und Abschlüsse sind gleichwertig.

Wir richten uns nach den staatlichen Lehrplänen und Vorschriften.

Finanzielle Leistungen wie Lernmittelfreiheit und Fahrtkostenerstattung sind geregelt wie an staatlichen Schulen.

Bei der Schulbuchausleihe arbeiten wir einer lokalen Buchhandlung zusammen.  Auch digitale Schulbücher und Support liegen in Trägerhand und werden auf kurzen Wegen vor Ort organisiert.

Das Bistum Speyer sorgt als Schulträger für die bestmögliche Ausstattung der, Unterrichtsräume, Aufenthaltsräume und Sammlungen. Der Träger ist auch für die ausgezeichnete digitale Ausstattung und die gute Unterrichtsversorgung verantwortlich. Teile der Personal- und Sachkosten werden staatlich refinanziert.

Im Haus arbeiten neben dem Lehrpersonal vier Sekretärinnen, zehn Reinigungskräfte, drei Personen in der Haustechnik, vier Küchenmitarbeiterinnen und ein Systemadministrator, der bei technischen Problemen schnell weiterhilft.

Schulabteilung und weitere Abteilungen des Ordinariats in Speyer unterstützen uns in allen Belangen.

Katholische Schulen im Bistum Speyer

Das Schulwesen in Deutschland steht unter der Aufsicht des Staates. Allerdings räumt das Grundgesetz (Art. 7, Abs. 4) freien Trägern das „Recht zur Errichtung von privaten Schulen“ ein. Auf dieser Grundlage sind rund sieben Prozent der Schulen in Deutschland „Schulen in freier Trägerschaft“.

Unter diesen „Schulen in freier Trägerschaft“ sind katholische Schulen die größte Gruppe – mit besonderem Profil: Christliche Werte und Tugenden wie Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit und Respekt vor der Schöpfung werden nicht nur im Religionsunterricht, sondern in allen Fächern und im Schulleben vermittelt und erfahrbar.

Katholische Schulen sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Bildungssystems der Bundesrepublik. Sie gewährleisten Pluralität: Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Eltern – auch durch die freie Wahl einer Schule – ihr Recht auf die Erziehung ihrer Kinder wahrnehmen können.

Im Bistum Speyer gibt es 20 katholische Schulen mit mehr als 8.000 Schülerinnen und Schülern – für verschiedene Bildungs­wege. Diese Schulen werden getragen und gefördert vom Bistum, von Orden, Stiftungen, Verbänden und Vereinen. Bei uns und der Maria-Ward-Schule in Landau ist das Bistum Speyer selbst Schulträger.

Informationen des Schulträgers zu den freiwilligen Qualitätsbeiträgen ab dem Schuljahr 2027/2028:

Der freiwillige Qualitätsbeitrag an unseren Schulen wird zum Schuljahr 2027/2028 eingeführt. 

Hintergrund: St.-Franziskus-Gymnasium – und Realschule sind eine staatlich anerkannte Ersatzschule (gesetzlich geregelt im Privatschulgesetz – für alle freien Träger). Zwar wird ihr Schulbetrieb zu einem großen Teil vom Land Rheinland-Pfalz refinanziert, der Eigenanteil der Kosten muss jedoch auf anderen Wegen bereitgestellt werden. In den nächsten Jahren (und bereits jetzt beginnend) kann das Bistum die Fördermittel für Schulen nicht weiter erhöhen. Deshalb wird ein neues Finanzierungsmodell notwendig. Dieses Modell besteht aus vier Säulen: eine auskömmliche staatliche Refinanzierung, die Verantwortung des Trägers, Fundraising und Spenden sowie die Mitverantwortung der Eltern in Form eines freiwilligen Qualitätsbeitrages ab dem 01. August 2027. 

Nein, das Bistum Speyer zieht sich nicht aus der Finanzierung zurück. Aber die Mitgliederzahlen der katholischen Kirche und damit die Kirchensteuereinnahmen des Bistums sinken enorm. 

Deshalb kann das Bistum die Zuschüsse für Schulen nicht erhöhen – auch wenn die Kosten (für Personal, Bau-Investitionen und Sachmittel) weiter steigen. 

So entsteht eine Finanzierungslücke. Diese Lücke kann mit dem freiwilligen Qualitätsbeitrag durch Eltern reduziert werden. Zudem setzt das Bistum auf verstärktes Fundraising sowie langfristige Spenden und auf weitere Verhandlungen über eine bessere staatliche Schul-Refinanzierung. 

Der freiwillige Qualitätsbeitrag wird ausschließlich dazu verwendet, das hohe Niveau am St.-Franziskus-Gymnasium und -Realschule auch in Zukunft zu gewährleisten. 

Dabei geht es vor allem um die Ausstattung unserer Schulangebote sowie um die Stärkung unserer Schulseelsorge, unsere Kompetenz im Betreuen und Fördern – auch in der Ganztagsschule – und darum, die vielfältigen Profilangebote am St.-Franziskus-Gymnasium und -Realschule in Zukunft zu erhalten. 

Denn für uns ist Schule mehr als Unterricht. Unsere Schule ist Lebensraum: Wer hier geprägt wird oder wurde, geht als Teil einer starken Gemeinschaft in die Zukunft.

Ein konkretes Beispiel: 

Die Schulseelsorge begleitet unsere Schülerinnen – nicht nur in Krisen – mit vielfältigen Aktivitäten und einem breiten Angebot, ergänzt durch die Schulsozialarbeit und zahlreiche Kooperationspartner. 

Wir sind Bildungsort und zugleich Netzwerk für junge Menschen.

Alle Eltern und Erziehungsberechtigten unserer Schülerinnen sind ab dem Schuljahr 2027/2028 gebeten, zur Qualitätssicherung der Schule beizutragen. 

Das Bistum Speyer als Schulträger hofft – in der Solidargemeinschaft unserer Schulen – auf die freiwillige Bereitschaft der Eltern zum Mitmachen. 

Hier zeigt sich auch eine Haltung von Familien, die Gemeinschaft der Schule ihrer Kinder stark zu unterstützen – so viel, wie es ihnen möglich ist. 

Das Schuljahr beginnt am 01. August und endet am 31. Juli eines jeden Jahres. 

Bei Privatschulen zahlen Eltern üblicherweise Monatsbeiträge (zwölfmal im Jahr). 

Formulare (Einzugsermächtigungen) für den freiwilligen Qualitätsbeitrag werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Wir haben berechnet, dass mit einem freiwilligen Qualitätsbeitrag von 90 Euro pro Monat und Schülerin ab diesem Zeitpunkt sich das Qualitätsniveau der Schule weiter sicherstellen lässt. 

Es handelt sich um einen freiwilligen Qualitätsbeitrag in Form einer Spende. 

Einige Eltern werden – abhängig von ihrer persönlichen finanziellen Situation – keinen Beitrag leisten können. 

Andere Eltern, die über entsprechende Möglichkeiten verfügen, können durch ihre Spende Mitverantwortung übernehmen. 

Sicher ist: Weder Schulleitungen noch Lehrkräfte erfahren, wer Qualitätsbeiträge leistet. Dies bleibt garantiert anonym (ohne Auswirkungen auf Schülerinnen, Noten etc.).

Ja, solche Beiträge sind grundsätzlich als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar. 

Bitte wenden Sie sich dafür an Ihre Steuerberatung.

Eltern melden ihre Töchter ganz bewusst am St.-Franziskus-Gymnasium und -Realschule an – weil sie möchten, dass ihr Kind diese Privatschule besucht. 

Mit Blick auf die Solidarität in unserer Schulgemeinschaft und die Tatsache, dass Privatschulen zumindest teilweise auf anderen Wegen finanziert werden müssen, sollte die Zahlung des freiwilligen Qualitätsbeitrages für alle, die dies leisten können, als wichtiger und angemessener Beitrag zur Unterstützung unserer Schule angesehen werden. 

Bei weiteren Fragen oder Anregungen schreiben Sie bitte einfach an: 

zukunft-sfgrs@bistum-speyer.de 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage sfgrs.de – unter dem Menüpunkt „Schulträger“.